Baustoff-Lexikon
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Bitumen
Bitumendachbahnen sind wasserundurchlässig und frostbeständig. Wird für Dachabdichtungen als Bitumendachbahn eingesetzt.

Bitumenwellplatten
Bedachungsmaterial, welches besonders für Stahl- und Wirtschaftsgebäude eingesetzt wird.
Bitumenwellplatten sind wasserundurchlässig, frostbeständig und nach DIN 4102 Baustoffklasse B2 zugeordnet.

Dachbinder
Dachbinder werden für vorgefertigte Dachstühle benötigt.
Sie sind aus vollkantigem, trockenem und imprägniertem Holz.

Dachziegel/Dachsteine
Beide gibt es in vielen Formen, Farben und Materialien.
Dachziegel sind aus gebranntem Ton.
Dachsteine sind aus gegossenem Beton.

Dampfsperre
Im Hausinneren entsteht durch Kondensation Wasserdampf. Um zu verhindern, dass diese Feuchtigkeit in Materialien eindringt, die dadurch Schaden nehmen können, wird eine Dampfsperre bei der Innendämmung eingeplant. Zu diesem Zweck eignen sich spezielle Folien, die grundsätzlich auf der dem Raum zugewandten Seite des Daches angebracht werden. So wird das eindringen von Kondensationsfeuchtigkeit sicher verhindert.

Dehnungsfugen
Diese Fugen werden als totale Trennung zwischen verschiedenen Bauteilen durch Bewegung (Ausdehnung) strapaziert.

Diffusion
Langsames Durchdringen von Gasen (Wasserdampf) durch por öse Schichten.

Drempel
Mauerstück zwischen Geschossdecke und Dachkonstruktion.

Druckimprägnierung
Zugeschnittene Hölzer werden in einem Druckkessel zunächst einem Vakuum ausgesetzt, damit die anschließend eingefüllte Imprägnierlösung mit Metallsalzen von der Holzoberfläche möglichst intensiv aufgenommen wird. Mit Überdruck kann dieser Prozess noch verbessert werden.

Engobe
Die Engobe ist eine besonders aufbereitete Tonschlämme, die vor dem  Brand durch tauchen oder spritzen auf den Dachziegel aufgebracht wird.
Durch dieses Verfahren entstehen die braunen bis schwarzen Farbtöne, mit einheitlichem oder buntem Farbspiel.

Feuerwiederstandsklasse
Die Feuerwiederstandsklasse gibt die Dauer von Bauteilen in Minuten an, die dem Feuer wiederstehen müssen.
Z.B. F30, F60, F90und F180.

Hinterlüftung
Belüfteter Hohlraum zwischen einer Verkleidung und einer wärmegedämmten Wandkonstruktion zur Vermeidung von Schwitzwasser.

 

Kältebrücken
Sie entstehen, wenn Bauteile mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit aufeinander treffen. Hier entsteht ein Wärmeverlust, da die Bauteile mit hoher Wärmeleitfähigkeit die Wärme an die sie umgebenden Baustoffe mit geringer Wärmeleitfähigkeit abgeben. Das lässt sich durch gezielte Dämmung vermeiden.

Konterlattung
Zweite Lattung, die im rechten Winkel zur Grund-Lattung verläuft.

K-Wert
Auch Wärmeleitzahl oder Wärmedurchgangszahl genannt.
Der K-Wert ist die Maßeinheit, die den Energieverlust von verschiedenen Baustoffen angibt.
Je größer der K-Wert desto schlechter ist die Dämmeigenschaft.

Nut- und Feder
Hölzer die über Nut und Feder verfügen können so fugenlos zusammengefügt werden.

Ortgang
Seitlicher Abschluss der Dachhaut. Windschutz-Ortgänge stabilisieren die ützen vor starkem Windangriff.

Schweißbahn
Dachbahn, die während des Verlegens durch Erhitzung verschweißt wird. Zu der stark ausgebildeten Bitumenschicht ist die Schweißbahn durch Einlagen aus Glasvlies, Glasgewebe oder Polyestervlies besonders verstärkt.
Dachbinder werden für vorgefertigte Dachstühle benötigt.
Sie sind aus vollkantigem, trockenem und imprägniertem Holz.

Trapezblech
Baumaterial für dach- und Wandverkleidung.

Unterspannbahn
Die Unterspannbahn schützt belüftete und unbelüftete Dächer zuverlässig und dauerhaft vor Staub, Ruß, Flugschnee, Regen und Feuchtigkeit.

Vorgehängte, hinterlüftete Fassade
Vorgehängt heißt, die Fassadenverkleidung wird mittels einer Unterkonstruktion, z.B. Holzlattengerüst, vor das Mauerwerk "gehängt". Die Luftschicht zwischen Wand und Fassadenverkleidung ist die Hinterlüftung, die dämmende Funktion hat und gleichzeitig durch Luftzirkulation für das Abtrocknen von Feuchtigkeit sorgt.

Wärmedämm- Verbundsystem
Hiermit werden Baustoffe bezeichnet, die zur Wärmedämmung und zur Gestaltung von Außenwänden und Decken dienen. Besonderes Merkmal der Wärmedämmverbundsysteme ist, dass es sich um ein kombiniertes Klebe- und Putzsystem handelt.

Wärmeleitfähigkeitsgruppe
Sie hilft bei der Dämmstoffauswahl, denn nicht nur die Schichtdicke entscheidet über gute Isoliereigenschaften sondern die Leitfähigkeit des Materials. So können Dämmstoffe gleicher Schichtdicke unterschiedlich gut isolieren.
Je kleiner der angegeben Wert desto besser die Dämmeigenschaft.

Für eingehender Interessierte verweisen wir hier gerne auf die Firma VELUX Deutschland GmbH, die uns mit Ihrem umfassenden Angebot an Dach-Zubehörteilen betreut.

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